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Offensivfeuerwerk nach der Pause blieb unbelohnt

10. Runde:
SU Grabern – SV Hausleiten 3:4
(1:3)

Unsere Kampfmannschaft geriet gegen den Tabellendritten früh in Rückstand. In der 17. Minute stocherte Oliver Schinagl einen Stangler von Dennis Ilagan unter Mithilfe der Gästeverteidigung zum Ausgleich über die Linie. Nach einer halben Stunde gingen die Gäste erneut in Führung, die sie kurz vor der Pause auch noch ausbauen konnten.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen jedoch komplett. In der 50. Minute war Kapitän Manuel Proksch nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer. Nur Augenblicke später setzte ein langer Freistoß Dennis Ilagan in Szene, dessen Kopfball an der Querlatte landete. Im Gegenzug passte unsere Defensive allerdings nicht auf und Hausleiten stellte nur zwei Minuten nach dem 2:3 den alten Abstand wieder her.

Davon ließ sich unsere Mannschaft aber nicht entmutigen. In der Folge reihte sich eine gelungene Offensivaktion an die nächste. Immer wieder scheiterte man am starken Gästetorhüter oder ein Verteidigerbein war im letzten Moment dazwischen. Mehr als 70 Prozent Ballbesitz nach der Pause unterstrichen die Überlegenheit unserer Mannschaft, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Auch nach einem grenzwertigen Tackling an Salih Önsoy und einem möglichen Handspiel im Strafraum blieb der Pfiff des Unparteiischen aus.

Die Schlussphase hatte es dann endgültig in sich. Nachdem die Gäste gleich zwei Ausschlüsse hinnehmen mussten, spielten sie nur noch zu neunt. In der 91. Minute köpfte Salih Önsoy den Ball an die Innenstange, woraufhin viele den Ball bereits hinter der Linie wähnten. Der mögliche Treffer zählte jedoch nicht. Kurz darauf zeigte der Schiedsrichter nach einem Schuss von Sasa Sormaz und der Abwehr des Gästekeepers auf den Mittelkreis. In der 94. Minute war damit der längst verdiente Anschlusstreffer zum 3:4 gefallen. Sogar die Chance auf den Ausgleich bot sich noch, doch der eingewechselte Leonhard Strobl verzog knapp.

Am Ende steht eine bittere Niederlage, obwohl die Mannschaft vor allem nach der Pause eine herausragende Leistung zeigte. Abgesehen von den vermeidbaren Gegentreffern kann man unserer Elf kaum etwas vorwerfen. Mit enormem Offensivdruck und mehr als 70 Prozent Ballbesitz lieferte man eine der stärksten zweiten Halbzeiten der vergangenen Jahre ab. Leider blieb diese beeindruckende Aufholjagd unbelohnt. Besonders bitter: Das schnelle 2:4 unmittelbar nach dem Lattenkopfball erwies sich letztlich als vorentscheidend.

Spielbericht FB-Online